Was darf es sein?

Eine wichtige Säule in der Welt des Fußballs ist keine geringere als der Fan selbst. Denn im Grunde genommen wird all das ja nur für ihn gemacht. Er soll glücklich sein, zum Träumen angeregt und in eine andere Welt hineingezogen werden, in der sich alle Alltagssorgen vergessen lassen. Brot und Spiele. Das kann der Fußball bieten, wie kaum eine andere Sportart, zumindest in Deutschland. 

Was macht der Fan?

Er nimmt das Angebot dankend an. Die vielen Facetten, die der Fußball zu bieten hat, sind schon sensationell. Dem einen geht es um den Sport als solchen, der andere frönt dem Lokalpatriotismus, andere lieben die Massenevents in den Stadien, und so findet jeder eine Lust, die sich mit Fußball bedienen lässt.

Das ist auch alles gut und wichtig. Es gehört zum Leben und will ausgelebt und genossen werden. Man muss nicht direkt ins Lager der Ultras wechseln, um ein echter Fan zu sein. Doch obwohl das Angebot so perfektioniert und maßgeschneidert zusammengestellt worden ist, wenden sich immer mehr ab. 

Die Nationalmannschaft trifft dies am härtesten

Diese Abkehr hat vor allem die Nationalmannschaft getroffen: Wenn nicht gerade große Turniere zu bestreiten sind, spielen Deutschlands A-Spieler vor gähnender Leere. Dass die Stadien so leer sind, hat nichts mit der Pandemie zu tun, sondern ist seit Jahren zu beobachten. Der DFB wehrt sich nach Kräften dagegen und ist dabei zuweilen sehr kreativ und familienfreundlich. 

Es ist ein großes Mosaik mit vielen Steinen, und jeder Stein ist ein guter Grund, zu Hause zu bleiben. Da wäre die Fokussierung auf das Geld, die Berichterstattung, die festgefahrenen Machtverhältnisse und vieles mehr. Wer den Fan zurückgewinnen will, der muss sich wirklich etwas einfallen lassen. Wir sind gespannt!

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